Peru: Lima

 

Auf ging es am 11.1.2018 nach Lima. Die Vorfreude war gemischt mit verschiedenen Gefühlen. Was würde mich erwarten? Reichen meine paar Wörter Spanisch? Und überhaupt ich ganz allein in Südamerika?!

Von Berlin ging es nach Amsterdam und von da direkt nach Lima. Am Flughafen hatte ich mir vorab ein Shuttle gebucht und kam so sicher im Stadtteil Barranco an.

Da es hier schon 21 Uhr war ging ich nur noch in den Supermarkt Wasser kaufen und gönnte mir natürlich meine erste Inca Kola. Ein Softdrink der einfach nur nach Kaugummi schmeckt aber ich mag den Geschmack.

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Geschlafen hatte ich recht schlecht, dem Jetlag sei Dank aber ich vertrieb mir die Zeit und ging dann gegen 8.30 Uhr in den Frühstücksraum. Dort saßen drei Leute in meinem Alter, also sprach ich sie an und fragte ob sie auch zur Tour gehören, die erst in 2 Tagen startete. Rob, Sam, Steph (alle aus England) gehörten zur Tour und ab da war ich nicht mehr alleine unterwegs.

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Wir nutzen den ersten Tag um den Stadtteil Barranco und Chorillos zu erkunden. Barranco ist wirklich schön, alternativ, viel Streetart, künstlerisch und es gibt viel zu entdecken.

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Natürlich gingen wir auch über die Seufzerbrücke. Der Name ergibt sich beim ersten Überqueren der Brücke. Man muss die Luft anhalten und sich dabei etwas wünschen. Da die Brücke zum Luftanhalten doch etwas lang ist atmet man am Ende glücklich mit einem lauten Seufzer aus. 🙂

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Enttäuscht waren wir vom „Strand“ Das Wasser des Pazifiks sieht hier in Lima einfach dreckig aus und der Strand lädt eigentlich nicht zum Baden ein. Gepaart mit den aller paar Metern stark riechenden Dixitoiletten verging uns das verlangen nach dem Strand sehr schnell. Die Peruaner sind trotzdem da, baden und genießen die Sonne.

Am kleinen Fischmarkt in Chorillos waren wir Gringos (= Wort für Hellhäutige) ein kleines Highlight und jeder buhlte um uns und zeigte uns die Vorzüge seines Restaurants. Aber da wir noch keinen Hunger hatten und es dort auch nicht sehr gemütlich war liefen wir weiter die Klippen hinauf und genossen noch etwas den Ausblick über Lima.

Oft ist Lima vom Nebel bedeckt, dann ist es auch angenehm von den Temperaturen. Sobald die Sonne durchkommt war es richtig heiß und so holte ich mit (trotz Sonnencreme) doch einen Sonnenbrand. Naja das gehört bei mir ja irgendwie dazu.

Den nächsten Tag in Lima lernten wir weitere Teilnehmer der Tour kennen und zeigten natürlich auch ihnen die Seufzerbrücke. Anschließend schauten wir uns das MATE Museum an. Ein Museum welches Fotos des aus Lima stammenden Modefotograf Mario Testino zeigt.

Mittags aßen wir in einem super leckeren peruanischen Restaurant Namens Isolina Taberna. Dort bekommt man große Portionen aufgetischt, da man sich alles teilen soll. Das Fleisch war der Hammer und wir genoßen das Essen mit einem Pisco Sour! Herrlich.

Diesmal erkundeten wir Miraflores, ein weiterer Stadtteil von Lima. Die Shopping Mail stand auf dem Programm, aber nur weil der Ausblick so herrlich ist und der Parque del Amour, welcher an Barcelona erinnert.

Zurück fuhren wir mit dem Taxi. Ich verhandelte auf Spansich den Preis und war doch ein wenig stolz. haha. Aber die Peruaner sprechen wirklich ein schönes Spanisch. Klar und recht langsam, daher klappt es bisher ganz gut.

Abends hatten wir das Willkommens Meeting der Tour. Wir lernten unseren Guide Kantu kennen. Sie kommt aus Cuzco ist 26 Jahre und macht bisher einen tollen Eindruck.

Am Sonntag 14.1. ging es mit dem Bus weiter nach Paracas. Lima war ein toller Auftakt der Reise und ich freue mich einfach auf die nächsten Tage mit der Gruppe, den Leuten, das Land und alles was wir erleben werden.

2 Kommentare zu „Peru: Lima

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