
Nachdem ich nun schon Thailand und Malaysia gesehen hatte wollte ich unbedingt mal nach Indonesien. Über Bali hatte man einfach von allen Seiten so viel Positives gehört, sodass im Sommer 2016 die Reise nach Indonesien auf dem Plan stand. Los ging es in Bali dann auf nach Gili Air und zum Abschluss bereisten wir noch Java. Dafür hatten wir fast drei Wochen Zeit.
Die Vorfreude auf Bali begann schon im Flieger. Denn wir hatten ein Flug mit Lufthansa und der A380 gebucht.
Zuerst ging es in dem Riesen nach Singapur und dann gleich weiter nach Denpasar auf Bali. Fast 22h später erreichten wir unsere erste Unterkunft das Vassani Stay in Canggu.


Canggu hat mir richtig gut gefallen, es war noch sehr dörflich aber es gab viele kleine hippe Restaurants und Bars. Der Strand ist schwarz und auch nicht so schön, aber dafür kann man gut die Surfer beobachten und einfach ins Träumen geraten. Wir mieteten uns einen Roller für nicht mal 5€ am Tag und erkundeten so auch die Umgebung und besuchten auch mal den schöneren Strand in Seminyak Der Strand war traumhaft groß und weit aber eben auch voller Touristen. Für einen ersten Sonnenbrand hat er auf jeden Fall gereicht.
Der Tempel Tanah Lot liegt ca. 30 min mit dem Roller nördlich von Cangggu. Diesen besuchten wir abends zum Sonnenuntergang. Das war auch ein schöner Ausflug auch wenn wieder massig Touristen unterwegs waren. Aber es war eben High Season auf Bali und da muss man einfach damit rechnen, dass man nicht allein unterwegs ist.

In Canggu blieben wir drei Nächte und genossen das Rollerfahren. Wir schlängelten uns immer besser im verrückten Linksverkehr durch und hatten einfach eine Menge Spass mit unserem „Scoopy“ die Gegend zu erkunden.

Als nächstes Stand Ubud auf dem Plan, auch ein Ort dem ich sehr entgegen fieberte. Der Fahrer, der uns schon vom Flughafen abgeholt hatte (hatten wir über unsere Hosts vom Vassani Stay gebucht) fuhr uns auch nach Ubud. Dies dauerte ca. eine Stunde. Diesmal nächtigten wir im Bucu View, einem Hotel ziemlich zentral in Ubud aber doch ruhig mit einem Pool mit Blick auf den Dschungel. Wir bekamen ein Upgrade und wurden in der Butterfly Suite untergebracht. Juhu!
Direkt wurde ein Roller ausgeliehen und so sind wir gleich am ersten Tag noch in den Monkey Forest gegangen. Der Wald ist schön, die Affen sind frech wenn man sie provoziert aber im Großen und Ganzen war auch das sehenswert. Man darf wahrscheinlich nicht zu viel erwarten.
Als nächstes planten wir eine Roller Tour zu verschiedenen Tempeln. Unser Reiseführer erklärte ausführlich wo es hingehen sollte und so besuchten wir an dem Tag folgende Tempel:
Goa Gajah (Elefantenhöhle)
Pura Gunung Kawi
Pura Tirta Empul
Am Ende stoppten wir noch an den bekannten Reisetrassen von Tegallalang, welche ich auch super interessant fand. Am besten man hat ein wenig Kleingeld dabei, denn die Balinesen sitzen in regelmäßigen Abständen bereit und wollen eine kleine Spende. Im Reiseführer nannten sie es Wegzoll für die Bauern.

Die Tour war echt schön und wer Rollerfahren genau so mag wie wir sollte die Umgebung von Ubud auch auf eigene Faust erkunden.
Am nächsten Tag fuhren wir dann zum Tegenungan Wasserfall. Der ist nicht spektakulär aber für eine kleinen Ausflug ins Umland perfekt.
Abends besuchten wir dann eine balinesische Tanzaufführung am Lotus Pond. Diese war Open Air. Am besten man kommt zeitig um noch einen der Stühle zu ergattern. Ich war total begeistert von der Tanzaufführung.

Ubud hat mir echt gut gefallen, wer mag kann auch an jeder Ecke Yoga machen, ansonsten ist es echt eine nette Stadt, die für drei Nächte viel zu bieten hat.
Für uns ging es nun weiter auf die Gilis…
Ein Kommentar zu „Indonesien – Bali“